etwas möchte sich trennen, es möchte sich befreien, seine fest gefahrenen Krallen haben sich gelockert, er gibt allmählich auf

diese brennende Lust zu schreiben, ich könnte Wände hochgehen, ich könnte schreien, etwas zwickt und rüttelt mich und lässt mich nicht los, es schüttelt mich, es will mich wach schütteln, wach auf, wach endlich auf, tu es, wage es, sag was du dir denkst, bevor du dich schier verrenkst und verbiegst und du nichts mehr liest, hilf uns endlich, mach uns frei, auf eins-zwei&dreiiiii, befreie uns, wir flehen dich an, befreie uns, befähige uns wieder dort hin wo wir hin gehören, zu unseren Freunden, zu unserer Familie, dort hin wo unser Herz höher schlägt wo all unser Misstrauen schwindet und wir uns in den Armen liegen, wo unser Gefühl sein darf so wie es ist, wo Familie gelebt wird, wo ich spielen darf und schreiben kann und sprechen kann, wo sich mein schweigen lüftet, oh mein Gott wer hat mich vergiftete mit seinen Gedanken, mit seinen Blicken, wer hat mich verpflichtet, für dieses tun, kein Ruhen. ich möchte blühen von innen und von außen, dann schenk ich dir die schönsten Straussen, ich warte auf dich, schon seit Ewigkeiten, ich vermisse diese Heiterkeit, diese Gelassenheit

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